
Fünf Fragen an... die Direktion des Lumen
Es ist 2021 und Lumen besteht seit 10 Jahren! Ein Meilenstein, auf den man mit Recht stolz sein kann, und eine schöne Gelegenheit, den beiden Gründern dieses Erfolgs einmal das Wort zu geben. Während Chris regelmäßig sichtbar ist, „versteckt" sich sein Kompagnon Patrick meist hinter den Excel-Dokumenten. Vom gemeinsamen Studium an der Hotelfachschule bis hin zur Führung eines erfolgreichen Hotels. Wir fragten die Herren nach ihren schönsten Erinnerungen und Ambitionen für die Zukunft.
„Wolltest du früher als 10-jähriger Junge immer schon Direktor eines Hotels werden, geschweige denn von 3? Oder hattest du ganz andere Ambitionen?
Chris: 'Bis ich tatsächlich zur Hotelfachschule ging, wollte ich Koch werden. Nach der Hotelfachschule hatte ich eine internationale Hotelmanager-Position im Auge. Ich bin dem ziemlich nahe gekommen, auch wenn es nicht im Ausland war. Letztendlich sah ich das eigene Unternehmertum als die optimale Möglichkeit, einen eigenen Stempel auf das zu drücken, was man anbietet – kreiert. Dass es eine gewisse Größe haben sollte, stand immer auf meiner Liste.'
Patrick: 'Mein Opa hatte früher ein Hotel in der Achterhoek. Die Dynamik in diesem Unternehmen hat mich von klein auf angesprochen, aber wirklich die Ambition, selbst Unternehmer zu werden, hatte ich damals noch nicht. Nach dem Abschluss der Hotelfachschule habe ich viel gereist, auch mit Chris. Ich finde es vor allem schön, viel von der Welt zu sehen, und in einem Hotel zu arbeiten, kann man prinzipiell überall.'
„Rückblickend auf die vergangenen 10 Jahre, gibt es etwas, das du im Nachhinein anders hättest machen wollen?
Chris:„Wir haben wirtschaftlich schwierige Zeiten erlebt – einige Investitionen hätten wir rückblickend verschieben können, um diese Phasen etwas leichter zu überstehen. An wirkliche Fehltritte oder größere Pannen aus dem, was wir uns ausgedacht, umgesetzt und geschaffen haben, kann ich mich jedoch nicht erinnern.“
Patrick:„Die Entscheidung, die Toiletten getrennt von den Badezimmern zu halten, haben wir tatsächlich erst während des Hotelbaus getroffen, weil sich das bautechnisch so angeboten hat. Im Nachhinein war das eine sehr gute Entscheidung. Spontan fällt mir nichts ein, was ich heute anders machen würde.“
„Was ist deine schönste Erinnerung oder Anekdote aus den vergangenen 10 Jahren?“
Chris:„Die schönsten Erlebnisse waren definitiv die Momente, in denen das Lumen voll in Betrieb war – zum Beispiel der Abend nach dem Pokalsieg von PEC Zwolle, die Bruisweken oder das Mitarbeiterfest von Deltion mit mehr als 1.500 Gästen. Auch die Eröffnung des Hotels war ein ganz besonderer Moment – etwas, worauf man jahrelang hingearbeitet hat. Wenn man dann gemeinsam die letzten (Reinigungs‑)Arbeiten erledigt und das Hotel genau so geworden ist, wie man es sich vorgestellt hatte, ist das ein fantastisches Gefühl.“
Patrick:„Die schönste Erinnerung ist der Abend vor der offiziellen Eröffnung. An diesem Abend waren alle Mitarbeitenden der Bauphase mit ihren Partner:innen anwesend und haben auch probeweise im Hotel übernachtet. Die meisten hatten etwa sieben Monate hier gearbeitet und konnten nun auch zu Hause zeigen, was letztlich ein bisschen ihr Hotel geworden war. Es war großartig, all die Reaktionen zu hören. Ein typisches Beispiel: Einer der Monteure des Installationsbetriebs war mit der Warmwassertemperatur nach dem Duschen nicht zufrieden. Direkt nach dem Frühstück ist er in den Technikraum gegangen, um noch Anpassungen vorzunehmen.“
„Auf welchen Erfolg bist du am stolzesten?“
Chris:„Darauf, dass wir ein Team haben, das stolz auf das Lumen ist, immer da ist, wenn es gebraucht wird, und so lange alles gibt, bis die Gäste begeistert wieder abreisen.“
Patrick:„Darauf, dass wir ein gesundes und erfolgreiches Hotel aufgebaut haben.“
„Wo steht das Lumen in 10 Jahren, wenn wir das 20‑jährige Jubiläum feiern? Gibt es Wünsche oder Ambitionen für die Zukunft?“
Chris:„In zehn Jahren ist das Lumen ohne Zweifel eine feste Größe in der Region – ein Ort, an dem jede:r schon einmal gewesen ist und der Treffpunkt, an dem man sich verabredet und seine Gäste unterbringt. Es könnte gut sein, dass es bis dahin sogar ein Lumen‑Schwesterhotel gibt.“
Patrick:„Wie Chris schon sagt: Es wäre schön, wenn das Lumen in Zukunft ein Schwesterhotel bekommt.“